[Neo] Neo2/Neo3-Hardware.

Dennis Heidsiek HeidsiekB at aol.com
Mo Nov 30 13:14:09 CET 2009


Hallo allerseits,


Karl Köckemann ſchrieb am 30.11.2009 01:26 Uhr:
> Mein Mailprogramm bereitet plötzlich Probleme beim Absenden. Jetzt versuche ich es anders. Hoffentlich erscheint der Inhalt in der Mailinliste an der richtigen Stelle und nicht zudem mehrfach.

Doch, an der richtigen Stelle war alles, nur das die E-Mail neben der 
Plain-Text-Version auch eine HTML-Fassung enthielt.

>> Ich finde, Eine NEO Tastatur sollte mit möglichst wenig Tasten auskommen.
>  
> Das halte ich für einen wesentlichen Punkt, den viele Erzeuger alternativer Tastaturen leider nicht erkennen. Tastaturen mit zu vielen Tasten können nicht ergonomisch sein - es sei denn, der Benutzer müsste jede Viertelstunde mit den weit von der Grundreihen entfernt liegenden Tasten ein Spielchen spielen, also Auflockerung sozusagen.

Da kann ich euch beiden nur zustimmen! Der noch immer anhaltende Trend, 
immer mehr Spezialtasten auf der Tastatur zu etablieren, ist alles 
andere als ergonomisch. Dieser Fehler sollte bei einer von Grund auf 
ergonomisch gestalteten Tastatur nicht wiederholt werden!

> Die Symmetrie gefällt mir gut, und auch das Weglassen des Ziffernblocks.

Auch dem möchte ich beipflichten, wozu gibt es schließlich den 
Ebene-4-Ziffernblock :-).

> Manche gehen dazu über, den Daumen mehr einzubeziehen, z. B. bei der Tastaturbelegung arensito2 liegt die Grundhaltung eine Reihe höher, und die Leertaste wird durch eine Taste in Buchstabentastengröße ersetzt, wodurch arensito2 allgemein ziemlich gut abschneidet.
> Was hältst du von mehr Tasten für die Daumen?

Ich bin der Meinung, dass jeder Daumen seine eigene Taste verdient – 
denn streng genommen sind Qwertz wie Neo keine 10-, sondern nur 
9-Fingersysteme. Zwei Tasten pro Daumen würde ich auch noch für 
realisierbar halten (dann müsste der Daumen in der Ruhestellung quasi in 
der Mitte der beiden Tasten schweben), bei noch mehr Tasten beschleichen 
mich Zweifel (aber es ist schwer über etwas zu sprechen, das man noch 
nicht selbst ausprobieren konnte).

> Aktuelle Erkenntnisse der Ergonomie weisen in Richtung zweiteilige Tastatur.

Das macht Sinn, wenn man sich die natürliche Neigung der Unterarme 
ansieht: Die ist eher parallel als einander zugeneigt, wie es bei der 
Standardtastatur erzwungen wird.

> Eine gute Zusammenfassung steht im BGIA-Report 3/2008: Ergonomische Anforderungen an Eingabemittel für Geräte der Informationstechnik
> http://www.dguv.de/bgia/de/pub/rep/rep07/bgia0308/index.jsp
> (dort in der rechten Spalte klicken auf: Download des gesamten BGIA-Reports 3/2008)

Direkter Link:
http://www.dguv.de/bgia/de/pub/rep/pdf/rep07/biar0308/rep3_083925.pdf

> ... könnte glatt eine Fibel für uns werden.

Alles ist möglich, danke für den interessanten Link :-)


Viele Grüße,
Dennis-ſ




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