[Neo] Neo2/Neo3-Hardware.

Michael Ostermeier ostermeier.michael at web.de
So Nov 29 13:44:43 CET 2009


Hallo Liste,

ich bin neu hier, war ab und zu mal im IRC und benutze NEO schon seit
einigen Jahren.

> Hier schreitet die Hardwareentwicklung voran.

Das ist schön. Hoffentlich kann ich etwas dazu beitragen.

Ich finde, Eine NEO Tastatur sollte mit möglichst wenig Tasten
auskommen. Ich würde ein Layout mit 67 Tasten vorschlagen. Wenn man
dann Strg, Mod3 und Mod4 nicht nach rechts und links unterscheidet
(beide schalter parallel schaltet), würde für die verbleibenden 64
Tasten eine 8×8 Matrix reichen. Natürlich mit Dioden gegen Rollover.

> Keyboard Encoder werden brauchbar sein, sofern die Tastaturmatrix
> geeignet verdrahtet wird (z. B. wie Qwertz?).

Problematisch an einer Tastatur mit derart wenigen Tasten ist, dass man
im BIOS, im grub und so weiter keine Steuertasten und kein vernünftiges
Layout hat. Strg+Alt+Entf funktioniert bei mir leider auch nicht im
Hauptfeld. Ebenfalls müssten einige Zeichen von weggefallenen Tasten
auf die verbleibenden umgelegt werden.

Desshalb schlage ich vor, im Tastaturcontroller die Steuertasten und
den Nummernblock umzumappen, dass am PC die Steuerkeycodes ankommen.
Ich könnte mir auch einen Modus vorstellen, in dem die Buchstaben und
Sonderzeichen nach us umgebogen werden, um im BIOS und mit grub
vernünftig arbeiten zu können. Ein Umschalten der Modi könnte z.B. mit
ShiftL+ShiftR+F1 erfolgen.

Ich würde einen 8Bit Microcontroller mit USB vorschlagen. Bei der
Microcontrollersoftware könnte ich ab April das einlesen der Tasten und
das ummappen hacken. Den USB-Treiber traue ich mir jedoch nicht zu. 
Leider habe ich erst ab April etwas mehr Zeit zur Verfügung, da dann
meine Diplomarbeit abgeschlossen ist.

Ein nachträgliches einfaches Konfigurieren der Modi über USB wird wohl
ein Wunschtraum bleiben.

> Da USB standardmäßig nicht dafür vorgesehen ist (von lästigen
> Tricksereien abgesehen), kommt für echtes n-Key-rollover das
> gängigste PS/2-Protokoll in Frage.

Das finde ich schade, da PS/2 doch langsam stirbt. Wo liegt bei USB
das Problem? Bei der Irrelevanzpedia steht bei USB wird periodisch ein
Status der gedrückten Tasten übermittelt.

> Der Encoder wäre allerbestens geeignet. USB-Buchse mittels Käbelchen
> anlöten, mit kostenloser Software jederzeit umprogrammierbare
> Tastenbelegung - auch ziemlich komplex ausgelegte, und sechs LEDs.

Würde der auch meine Spielereien mitmachen?

> > Leiterplattenkosten sind stark von der Stückzahl abhängig, aber da
> > hätte man auch mit Lackkabelchen von Hand löten können.
> 
> Gegebenenfalls kann auf einen Leiterplattenservice zurückgegriffen
> werden, bei dem so lange Kundenaufträge gesammelt werden (Pool), bis
> sie auf eine Tafel passen, die nach dem Ätzen vereinzelt wird. Darauf
> spezialisierte Firmen produzieren günstig kundenspezifische
> Leiterplatten.

Bei uns in der Firma werden Platinen für Prototypen aus Preisgründen
grundsätzlich in China bestellt. Ich kann ja mal fragen, welcher
Hersteller das ist.

> Leiterplatten wollen gebohrt und ebenfalls verlötet werden. Bei dem
> Aufwand ist das Verlöten von Kupferlackdraht, Wirewrapdraht und
> dergleichen bei geringer Stückzahl bequem vertretbar.

Wäre eine Alternative für erste Muster, ja.

Im Anhang hab ich mal einen ersten Vorschlag für die Tastenanordnung.

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Miche
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