[Neo] Neo2/Neo3-Hardware.

Karl Köckemann neo-nntp at freenet.de
Fr Nov 27 02:30:58 CET 2009


Am Thu, 19 Nov 2009 10:05:54 +0100
schrieb "Florian Janßen" <please.mail at gmx.de>:

> ich warte noch auf Antwort von einem Händler, dann kann ich es
> definitiv sagen. Aber anscheinend ist das Projekt tot.

Meinst du mit "Projekt tot" bei dem Händler? Hier schreitet die
Hardwareentwicklung voran.

> Tastaturcontroler kosten einzeln mehr als komplette Tastaturen von
> Cherry, kein Problem kauft man halt Tastaturen und reißt die Platine
> raus, dann hat man auch gleich ein USB/PS2-Kabel und nochmal ein paar
> EUR gespart.

Zudem gestaltet sich die Suche nach Keyboard Encodern schwierig.
Tastaturen gibt es unter 4 € zzgl. Versandkosten. Die darin verbauten
Keyboard Encoder werden brauchbar sein, sofern die Tastaturmatrix
geeignet verdrahtet wird (z. B. wie Qwertz?). Da USB standardmäßig
nicht dafür vorgesehen ist (von lästigen Tricksereien abgesehen), kommt
für echtes n-Key-rollover das gängigste PS/2-Protokoll in Frage.

Zu dem Hersteller des in netbooks verbreiteten Keyboard Encoders
SK5101-LF habe ich Kontakt aufgenommen:
http://www.sprintek.com/products/SK5100.aspx
Vielleicht sendet er drei Muster für den Prototypenbau zu.
Ab 25 Stück kostet das IC 11,91 US$ pro Stück.
Der Encoder wäre allerbestens geeignet. USB-Buchse mittels Käbelchen
anlöten, mit kostenloser Software jederzeit umprogrammierbare
Tastenbelegung - auch ziemlich komplex ausgelegte, und sechs LEDs.

> Leiterplattenkosten sind stark von der Stückzahl abhängig, aber da
> hätte man auch mit Lackkabelchen von Hand löten können.

Gegebenenfalls kann auf einen Leiterplattenservice zurückgegriffen
werden, bei dem so lange Kundenaufträge gesammelt werden (Pool), bis sie
auf eine Tafel passen, die nach dem Ätzen vereinzelt wird. Darauf
spezialisierte Firmen produzieren günstig kundenspezifische
Leiterplatten.
Leiterplatten wollen gebohrt und ebenfalls verlötet werden. Bei dem
Aufwand ist das Verlöten von Kupferlackdraht, Wirewrapdraht und
dergleichen bei geringer Stückzahl bequem vertretbar.

> Gehäuse lagen im Rahmen.

Das klingt interessant. Gilt das auch für Gehäuse, die die
Cherry-MX-Tastenmodule per Rahmeneinbau aufnehmen können?

> Aber was ich bisher für Antworten für die Tastenmodule mit
> unbedruckten Kappen bekommen habe liegt jenseits von gut und böse.

Und das, obschon unbedruckte Tastenkappen eigentlich Billigteile sind.
Leider finde ich den Anbieter nicht wieder, der unbedruckte
Tastenkappen in fertigen Sätzen für Standardtastaturen liefert. Ich
suche weiter; vielleicht wäre dort der Preis vertretbar.

Mit netten Grüßen
Karl






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