[Neo] Belegung der toten Tasten

Martin Roppelt m.p.roppelt at web.de
Fr Aug 28 01:20:19 CEST 2009


Hallo zusammen!

Dennis Heidsiek schrieb:
>Martin Roppelt schrieb am 27.08.2009 03:44 Uhr:
>>Hans-Christoph Wirth schrieb:
>>>Insbesondere erwarte ich ˜ nicht auf Ebene 6 (seltene Zeichen), da es eines der wichtigesten ist!
>>
>>Zuerst war diese „Ebene“ auch auf der vierten. Ich kenne ˜ nur im Spanischen auf dem ñ. Es erschien mir 
>>also nicht als so sonderlich wichtig. Wo wird es noch verwendet? Verzeiht mir diese Frage … (Anm: In meinem 
>>untigen Arbeitsvorschlag ist es wieder hochgewandert)
>
>Das ñ wird tatsächlich primär im Spanischen bzw. spanisch beeinflusstem Umfeld verwendet.¹ Und auch dort ist 
>es beileibe nicht der häufigste Buchstabe.² Seine Relevanz entsteht dadurch, dass Spanisch nach Englisch die 
>meistverbreitetste auf dem lateinischen Alphabet basierende Weltsprache ist. Und die beiden folgenden 
>Sprachen (Portugiesisch und Deutsch), haben sogar zusammengenommen weniger Sprecher als das Spanische. Von 
>daher mag das ñ zwar »nur« im Spanischen vorkommen, dies wird aber durch die Relevanz des Spanischen mehr 
>als wett gemacht. Von daher ist es nicht einzusehen, warum das ñ auf die sechste Ebene verbannt werden soll, 
>wogegen etwa Französisch auf Ebene Eins+Zwei erreichbar ist. Damit will ich jetzt nichts gegen unsere lieben 
>Erbfreunde gesagt haben, aber Español sollte darunter nicht leiden.

Ok, habe ich jetzt eingesehen. Steht auch nicht mehr zur Diskussion. :)

>>Ich brauche tote Tasten sehr häufig (und gleich 8 verschiedene).
>
>Ich bin auch der Ansicht, dass die toten Tasten das Zehnfingersystem möglichst nicht zerreißen sollten; 
>allerdings ist der derartig häufige Gebrauch vieler verschiedener Diakritika auch nicht der 
>Otto-Normalnutzer-Anwendungsfall, für den Neo ja optimiert sein will.

Ich bin der Meinung, dass das System der toten Tasten sowohl für Wenig- als auch für Vielnutzer gut bedienbar 
sein sollte. Für Vielnutzer oder Anwender, die von einer Sprache auf mehrere ausdehnen, ist das gegenwärtige 
System jedoch hinderlich.

>>Ich kann es mir also gar nicht leisten, aus dem Zehn-Finger-System auszubrechen. Es muss doch möglich sein, 
>>die toten Tasten in das Tastschreiben zu integrieren?
>
>Na ja, ich würde da schon eine Möglichkeit sehen. Du könntest in Deinem privatem Treiber einmal 
>ausprobieren, üöä mit Diakritika zubelegen. Dann müsstest Du zwar auch die deutschen Umlaute nach dem Muster 
>¨a→ä eingeben (weshalb dann ¨ definitiv auf Ebene 1 liegen sollte, etwa ä), aber so häufig sind sie ja nun 
>auch wieder nicht. Aber so könntest Du sechs Diakritika (auf Ebene 1 und 2 von üöä) sehr gut erreichbar 
>machen; und wenn Du die beiden übrigen für Dich Wichtigen auf T3 (und die restlichen auf T1 und T2) legen 
>würdest, könntest Du sie alle ziemlich gut ins Zehnfingersystem integrieren. Ich würde diese neue 
>Neo-Variante »Diakritika extrem« nennen ;-).

Ne, lass mal … Normalerweise schreibe ich ja auch Deutsch, und das muss ohne Verrenkungen eingebbar sein. In 
meinem Matrix-Tastatur—Vorschlag liegen die toten Tasten ja auch nicht schlecht :)

Gruß,
 Martin




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